Wo soziale Innovationen gebündelt werden

In der Region Bern sollen Menschen ohne Zuhause oder ohne Erwerbsarbeit eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben bekommen. Das ist die simple Grundidee der Stiftung für soziale Innovation. Sie hiess bis vor kurzem noch Stiftung für Berner Wohn- und Arbeitsprojekte.

Ihre Geschichte beginnt 1989 mit dem Start der WG Weierbühlweg in Köniz. Dennoch kennt kaum jemand die Stiftung für soziale Innovation. Auch nicht unter ihrem früheren Namen Stiftung für Berner Wohn- und Arbeitsprojekte.

Kein Wunder, denn im Mittelpunkt stehen ihre Markenprodukte: die Wege Weierbühlweg – seit 1989, die Drahtesel Velorecycling-Werkstatt – seit 1993; die Gumpesel Spielzeugrecycling-Werkstatt – seit 1997; der Pico Bollo-Laden für Spielsachen, Sürprisen und Unikate samt der Reparaturwerkstatt– seit 1997.

Die Stiftung für soziale Innovation dient «nur» als Trägerschaft für die allesamt ungewöhnlich kreativen und innovativen sozialen Projekte. Deshalb hält die Stiftung auch die eigene Verwaltung und Administration bewusst simpel. Sie will ein schlankes und bewegliches Unternehmen bleiben, ihre progressiven Projekte optimal fördern und den «Sozialbetrieb» mit neuen Impulsen und Innovationen fordern und fördern.

Geleitet wird sie heute von einem zur Zeit vierköpfigen Stiftungsrat. Zur Förderung der Kommunikation lanciert die Stiftung unter anderem zweimal jährlich «gump! - Der Zeitung für Mutanfälle.»

 
Mit diesem Haus fing alles an
Eines der jüngsten Projekte: Pico Bollo+ für Verkauf und Detailhandel